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Gabriel Lesters Brücke bereichert den neuen Hondsrug-Garten

Gabriel Lester hat für den neuen Hondsrug-Garten eine Brücke entworfen. Der Garten wurde auf dem Zeichenbrett des Landschaftsarchitekten Jan Maas geplant. Mit seinem Entwurf gelang es ihm, ein Stück Hondsrug in den Hortus zu bringen. Lester sieht dies als ein Echo oder eine Probe: Maas nimmt etwas Existierendes und transportiert es zu einem neuen Ort. Lester will Besucher dieses Echo durch die Kreation eines Raums des Wandels, des Übergangs erfahrbar machen. Wenn die Besucher die Brücke überqueren wird ihnen ein Moment durch die gekrümmten Wände der Brücke die Sicht auf den Hortus entzogen. Die Welt wird vor ihnen abgeschlossen. Gehen sie einen Schritt weiter, kehren sie wieder in die Landschaft zurück.
Lester legte einen Verband zwischen dieser Brücke und seiner Ausstellung „The Return of Lester’s Loops“ im Groninger Museum (10. Juni – 29. Oktober 2017). Die Formen der Wände seiner Ausstellung basierten auf den Kräuselungen einer Wasseroberfläche, ebenso wie die Form der Brücke im Hortus. Die runden Formen des Hortus klangen also im Museum nach und kontrastierten dort mit der eckigen, dekonstruktivistischen Architektur des Pavillons von Coop Himmelb(l)au.

Über Gabriel Lester
Das Werk von Gabriel besteht aus Film, Skulpturen, Installationen und performativen Arbeiten.
Weitere Arbeiten von Gabriel Lester finden Sie auf seiner Internetseite.

Noch mehr Infos zu Gabriel Lester finden Sie auch auf der Internetseite der „Hollandsemeesters“ und bei „Kunst en Stad“ (niederländische Sprache)

Kunstprojekt „Verloren en Hervonden“
Die Stiftung „Behoud Groene Hortus“ beauftragte das Projektkollektiv TAAK zur Mitarbeit den Hortus Haren zu einem Begegnungsort von Natur, Kultur und Kunst zu machen. Dies führte u.a. zum Projekt „Hortus Haren, Verloren en Hervonden“ (Hortus Haren, Verloren und Wiedergefunden)

Die Brücke „De Rimpeling“ („Die Kräuselung“) konnte dank der Beiträge des „Mondriaanfonds“, der „Rijksuniversiteit Groningen“, der „Gemeente Haren“, der „Provincie Groningen“ und der „Vereniging Vrienden van de Hortus Henricus Munting“ realisiert werden.